Geschichte Kambodschas

Das Funan und das Chenla Reich (von den Anfängen bis 800 n. Chr.)

Die früheste bekannte Siedlungstätigkeit am Mekong und in der Ebene des Tonle Sap reicht ins 5. Jahrhundert v. Chr.

Im zweiten und ersten Jahrhundert v. Chr. bildete sich das Reich Funan im Mekong-Delta (heutiges Vietnam) und an der Küste. Durch den stetigen Handel mit China und Indien erlangte das Reich an Macht und weitete sich immer weiter aus. Das Reich Funan war ein reicher und hoch entwickelter Staat, der über ein ausgedehntes Kanal und Bewässerungsnetz, eine Schiffsflotte und eine Hauptstaat mit Ziegelbauten verfügte.
Die meisten Einwohner waren Anhänger der indischen Kultur und Religion. Sie waren in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten organisiert. Das Reich Funan erreichte seine Blütezeit im 5. Jahrhundert n. Chr.

Es folgten Auseinandersetzungen unter den Herrscherfamilien und Bürgerkrieg, die den Staat von dieser Zeit an schwächten. Das führte dazu, dass das Königreich Chenla, ein nördlicher Nachbar Funans und anfangs ein Vasallenstaat, um 550 n. Chr. seine Unabhänigkeit erlangte. In den folgenden Jahrzehnten erlangte Chenla immer mehr an Macht und schließlich ging Funan in dem neuen Reich Chenla völlig auf. Die Bewohner von Chenla waren ebenfalls Khmer. Sie übernahmen die indische Kultur der besiegten Einwohner und erbauten ihre Hauptstat nahe dem See Tonle Sap. Das Reich dehnte ihren Machtbereicht bis ins heutige Thailand und Laos aus. Durch die Größe des Staates wurde es aber auch gleichzeitig unregierbar. So teilte man das Reich auf in „Chenla des Landes“ (nördlicher Bereich Kambodschas) und „Chenla der See“ (südlich von Phnom Penh). Während sich das vitalere „Chenla des Lanes“ weiter ausbreitete, kam das schwache „Chenla des Sees“ bald unter die Herrschaft von Java.

Das Khmer- oder Angkor-Reich (800-1400)

Jayavarman II. gilt als Begründer des ersten gemeinsamen Khmer-Staates. Er regierte von 802 bis 850 n. Chr. Durch die Befreiung „Chenla des Sees“ von den Javanesen vereinigte er die Khmer zu einer Nation. Die neue Hauptstadt wurde nordöstlich des Sees Tonle Sap gründet und somit wurde er zum Gründer von Angkor. Jayarmann II führte den Gottkönigkult devamya ein. D.h. die Könige von Angkor sahen sich als Inkarnation von Shiva. Sie waren somit Mischform eines irdischen Herrschers und eines Gottes. Außerdem gründete Jayarmann II eine Armee, organisierte die Polizei, schuf eine Provinzverwaltung und einen Gerichtshof.
Es folgten viele erfolgreiche und fähige Könige, die das Angkor-Reich weiter vergrößerten. Mit über einer Millionen Einwohnern bildete das damalige Angkor-Reich eine Hochzivilisation, wie es sie sonst zu dieser Zeit nirgends auf der Welt zu finden war. Ein genial durchdachtes Bewässerungssystem ermöglichte bis zu drei Reisernten im Jahr und konnte so überhaupt die vielen Einwohner ernähren.
Die größte Ausdehnung des Angkor-Reiches erlebte es unter Jayavarman VII. (1181 – 1218) .Das Reich umfasste die Küste von Südvietnam, ein paar kleine Handelsstaaten an der malaysischen Halbinsel, das Champa-Reich im Osten und große Teile des heutigen Laos im Norden. Zur seiner Zeit wurde der Buddhismus zur Staatsreligion. Er errichtet Krankenhäuser, vervollständigte das Straßensystem und baute immer mehr Tempel (u.a. Angkor Thom und den Bayon).
Doch genau dieser Größenwahn und die Kriege bereiteten den Untergang des Reiches vor. Die Finanzen und Arbeitskräfte des Reiches waren erschöpft und während das Angkor-Reich immer schwächer wurde, nahm die Stärke der Feinde zu. So eroberten die Thais um 1430/31 Angkor und beendeten somit die Macht des Khmer Reiches. Das Khmer-Reich umfasste schließlich nur noch das Gebiet um den Tonle Sap und westlich des Mekongs. Im Sünden breiteten sich die Vietnamesen aus, nachdem dort 1471 das Königreich der Champa zusammenbrach.

Kambodscha unter Fremdherrschaft – Der Kampf ums Überleben

Mit der Eroberung von Angkor durch die Thais wurde Kambodscha zu seinem Vasallen. Die Hauptstadt wurde 1434 nach Phnom Penh verlegt. Diese Lage begünstige die Kaufleute, die Handel mit China und u.a. Indien betrieben. König Ang Chan (1516-66) verlegt die Hauptstadt nach Lovek. Viel Händler aus Spanien, Portugal, Japan, China, Arabien, Indonesien und Malaysia handelt in der Stadt mit Edelsteinen, Metallen, Seide, Baumwolle und Elfenbein. Die Thais eroberten zusammen mit den Spaniern schließlich Lovek und besetzten es 1597 mit einem eigenen König.
Die Khmer errichteten etwas weiter südlich 1688 ihre neue Hauptstadt Udong. Jedoch die internen Streitigkeiten der folgenden Monarchen und die expandierenden Nachbarländer Siam (Thailand) und Annam (Vietnam) setzten Kambodscha immer mehr unter Druck. Im 17. Jahrhundert verlangte auch Annam Tribut und eroberte im späten 18. Jahrhundert Cochinchina, das bis dahin zu Kambodscha gehörte. Im Westen verlor Kambodscha Provinzen an Siam. Im 19. Jahrhundert kämpften Siam und Vietnam um die Vorherrschaft Kambodschas. Vietnam gelang es das Zentrum des Landes unter seine Kontrolle zu bringen. Sie zwangen die Khmer ihre Kultur anzunehmen. Im Jahr 1840/41 kam es dann zu einem Aufstand gegen die vietnamesische Vorherrschaft in Kambodscha. Das führte dazu, dass Kambodscha zukünftig von Vietnam und Siam gemeinschaftlich beherrscht werden sollte. Die Khmer waren so zu Vasallen ihrer Nachbarn geworden.

Französische Kolonie (1863-1953)

Damit Kambodscha nicht völlig von Thailand und Vietnam vereinnahmt wurde, schloss König Norodom (1859-1904) mit den Franzosen einen Vertrag ab. Dieser Vertrag sicherte dem Land den Schutz der Franzosen zu und räumte ihnen das Recht ein Bodenschätze und Wälder auszubeuten. Doch der König Norodom wurde in mehrfacher Hinsicht enttäuscht. Die Franzosen gaben 1867 die Getreidekammern Battambang und Siem Reap an Thailand ab. Diese hatten bis dahin große Gebiete Kambodschas kontrolliert. Er musste zudem die Hauptstadt Udong verlassen und nach Phnom Penh umziehen. Doch damit nicht genug. 1897 wurde der Khmer-König wegen Unfähigkeit abgesetzt und hatte fortan nur eine rein repräsentative Rolle ohne Machtbefugnis. Die Franzosen übernahmen sämtliche führenden Positionen im Land und besetzten zum Ärgernis der Bevölkerung alle verantwortungsvollen Ämter mit Vietnamesen.

Nach dem Tod von Norodom 1904 setzten die Franzosen nicht seine Söhne, sondern seinen kooperativeren Bruder Sisowath (1904-1927) auf den Thron. 1907 wurden die Provinzen Battambang und Siem Reap an Kambodscha zurückgegeben. Sisowath und auch sein Sohn Monivon (1927-41) waren friedliche und den Franzosen ergebene Könige.
Für Frankreich stellte sich schnell raus, dass die wenig Hoffnung auf großen Reichtum in Kambodscha bestand. Dies hatte zur Folge, dass sie sich nicht mehr als notwendig für die Entwicklung des Landes einsetzten. Eine hohe Besteuerung der Bauern führte 1916 zu einem gewaltlosen Aufstand in Phnom Penh, der aber nichts weiter bewegte.
Die Weltwirtschaftskrise 1929 beendete dann schließlich den Traum vom wirtschaftlich blühenden Indochina.

Als Nachfolger von König Monivon setzten die Franzosen einen Urgroßenkel von König Norodom auf den Thron, Norodom Sihanuok (1942-1970). Für Frankreich ein idealer Kandidat: Er war erst 19 Jahre alt, hatte keine politischen Erfahrungen und genoss ein ausschweifendes Nachtleben.
Während des 2. Weltkriegs, 1941 besetzten die Japaner für eine kurze Zeit das Land. Um ihre eigenen kolonialistischen Ideen durchzusetzen, forderten sie den jungen König auf die Unabhängigkeit Kambodschas auszurufen. Der König folgte der Aufforderung und erklärte am 12. März 1945 Kambodscha als unabhängig. Doch nachdem Japan am 15. August 1945 kapituliert hatte, kehrten die Franzosen zurück. Anfang 1946 geben die Franzosen den Khmer das Recht auf eine eigene Verfassung und die Erlaubnis politische Parteien zu gründen. Der Kampf um die vollständige Unabhängigkeit begann Anfang der 50er Jahre Die Liberale und Demokratische Partei versuchten es auf er politischen Ebene, während die radikale Khmer Issamk mit vielen unzufriedenen Bürgern aus dem Untergrund die Franzosen bekämpfte. Am 9. November 1953 konnte Sihanouk nach seiner Rückkehr aus Paris die vollständige Unabhängigkeit Kambodschas verkündigen. Am 20. Juli 1954 wird auf der Genfer Indochina-Konferenz die volle Souveränität Kambodschas bestätigt.

Die erste Unabhängigkeit (1954 – 1970)

Um die gewonnene Unabhängigkeit zu stärken und um sich politisch stärker engagieren zu können, dankte Sihanouk als König ab und gründete die Sangum Partei. Dadurch gelang es ihm Präsident und Staatsoberhaupt in einem zu sein. Bis 1970 bestimmte er als alleiniger Herrscher mit einer zentralistischen Regierung sein Land. Kambodscha galt zu dieser Zeit als eines der reichsten Länder Südostasiens und war auch unter dem Namen „Schweiz Südostasiens“ bekannt.
Südostasien bildete immer mehr den Schauplatz für den Konflikt zwischen den Supermächten China, UdSSR und USA. Sihanouk hatte versucht sich aus den indochinesischen Konflikten herauszuhalten und eine neutrale Rolle zu spielen. Doch dies führte schließlich zum Ende der amerikanischen Militärhilfe und einem Wirtschaftsembargo Kambodschas durch Südvietnam und Thailand. 1959 inszenierten Südvietnam und Thailand mit Hilfe der USA einen erfolglosen Militärcoup gegen Sihanouk.

Währenddessen bildete sich gegen seinen autoritären Führungsstil eine Opposition im eigenen Land. Der radikale Arm der kommunistischen Khmer Partei wurde von Saloth Sar, später als Pol Pot bekannt, geleitet. Mit einigen kambodschanischen Studenten hatten sie Anfang der 50er Jahre in Paris die kommunistische Partei: die „Vereinigten Khmer-Studeten“ gegründete. Im Zusammenhang mit einer Studentenrevolte im Jahr 1963 flohen sie in den kambodschanischen Urwald und begannen sich dort zu bewaffnen und Einheimische für ihre kommunistischen Ideen zu gewinnen. Zwar war Kambodscha zu diesem Zeitpunkt seit fast zehn Jahren unabhängig, doch die Lage der Bevölkerung war schlecht und die Wut auf die reiche und korrupte politische Elite des Landes groß. Besonders in den verarmten Bauern sahen die Rote Khmer potenzielle Verbündete.

Mitte der 60er Jahre wurde Kambodscha, gegen alle Bemühungen von Sihanouk, immer mehr in den Vietnamkrieg verstrickt. Die Nordvietnamesen benutzten den sicheren Nordosten Kambodschas (Rattanakiri und Monulkiri) um auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad Waffen und Ausrüstung für den Vietcong, der im Süden gegen die Regierung in Saigon kämpfte, zu transportieren. Für die Vietcong war Kambodscha eine sichere Basis um von dort aus die Amerikaner anzugreifen.
Aufgrund dieser Tatsache hatte Sihanouk angeblich den USA vorsichtig signalisiert, dass er sich bei einem Angriff gegen die Kommunisten in Kambodscha neutral verhalten werde. Dies hatte nun zur Folge, dass 1969 eine Serie von Luftangriffen mit B-52 Bomben auf die Verstecke der Nord-Vietnamen in Kambodscha begann.

Die Zeit unter Lon Nol (1970 – 1975)

In wie weit Sihanouk die USA, unter der Nixon – Regierung, wirklich dazu aufgefordert hatte sein Land derart zu bombardieren und in wie weit er über diese Ausmaße Bescheid wusste, wird wohl offen bleiben. Bemerkenswert ist jedoch, dass während Sihanouk auf Reise in der Sowjetunion und China war, ausgerechnet sein Amerika freundlicher, damaliger Premierminister Lon Nol einen erfolgreichen Putsch gegen ihn organisierte. Am 18. März 1970 beschloss die Nationalversammlung den Prinzen nicht mehr ins Land zurückkehren zu lassen. Die USA war an diesen äußeren Umständen nicht ganz unbeteiligt. Schließlich war ihnen Sihanouk für ihre Ziele zu unloyal und zu unberechenbar geworden. Mit Lon Nol hatte die USA die Freiheit ihren Vietnamkrieg ohne Hindernisse auf Kambodscha auszuweiten. Lon Nol schaffte die Monarchie ab und rief die Khmer Republik aus.
Kurze Zeit freute sich die städtische Bevölkerung über diesen Machtwechsel, doch schnell wurde deutlich, dass Lon Nol unfähig war die Probleme des Landes zu lösen. Er erklärte jedoch die verhassten Vietnamesen zu den Schuldigen, was zu grausamen Massakern führte.
Durch die uneingeschränkten Luftangriffe der USA über Kambodscha wurde dem Land unsägliches Leid zugefügt. Denn das flächenmäßige Bombardement und ungenaue Abwurfangaben führten dazu, dass bis zu 1,1 Millionen Menschen aus der Zivilbevölkerung umgebracht wurden. Insgesamt wurden von März 1969 bis August 1973 3.500 B-52-Angriffe durch die US Airforce geflogen. Über Kambodscha wurden dabei 539.129 Bomben mit teilweise bis zu 200 Einsätzen pro Woche abgeworfen. Das entspricht etwa 3 Tonnen Bomben pro Quardratkilometer. Der Grossteil des kambodschanischen Farmlandes wurde zerstört.
Der immer größer werdende Hass der Landbevölkerung auf die USA und die eigene Regierung förderten schließlich die immer mächtiger werdende Rote Khmer. Viele der Kriegswaisen wurden von der Roten Khmer aufgenommen und zu erbarmungslosen Kindersoldaten ausgebildet. Zudem erfuhr die Rote Khmer Unterstützung von den kommunistischen Nordvietnamesen. Diese erhofften sich mit Hilfe der Roten Khmer die Vertreibung der Amerikaner aus Kambodscha. Deshalb bildeten sie viele der Roten Khmer Kämpfer aus und lieferten ihnen Waffen. Somit gelang es der Roten Khmer Anfang der 70er Jahre große Teile Kambodschas unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Nordvietnamesen beendeten 1973 ihre Zusammenarbeit mit der Roten Khmer, da sie ihnen mehr und mehr zu Last fiel und sie ihre politischen Anschauungen zu extrem empfanden.
Aus seinem Exil in Peking repräsentierte Prinz Sihanouk die Rote Khmer gegenüber der Weltöffentlichkeit als nationale Befreiungsorganisation für Kambodscha. Er lehnte aber alle Angebote für Friedensverhandlungen ab.
Als 1973 die USA ihre Bombardements auf Kambodscha beenden und auch die Vietcong und die nordvietnamesische Armee sich aus Kambodscha zurückziehen, wurde aus dem Krieg ein kambodschanischer Bürgerkrieg. Die Roten Khmer kämpften gegen die Regierung in Phnom Penh und nahmen immer mehr Land ein. Viele Menschen flüchteten in die Hauptstadt. Die Regierungsarmee zwangen zwar zahlreiche Flüchtlingskinder in Phnom Penh in die Uniform, doch bei den Kämpfen gegen die Rote Khmer mussten sie eine militärische Niederlage nach der anderen einstecken. Anfang 1975 hatte die Rote Khmer den Ring um die Hauptstadt immer enger gezogen. Mittlerweile waren über 1,5 Millionen Flüchtlinge in die Hauptstadt geflohen, so dass Phnom Penh zu dieser Zeit 2,5 Millionen Einwohner hatte. Durch die immer größer werdende Bedrohung, wurde u. a. die französische und amerikanische Botschaft kurz vor der Eroberung der Stadt evakuiert.

Unter der Herrschaft der Roten Khmer (1975 – 1979)

Am 17. April 1975 nahm die Rote Khmer die Hauptstadt ein. Das Durchschnittsalter der Soldaten lag bei 13 Jahren. Die Rote Khmer wurde zunächst mit Begeisterung empfangen, glaubten doch die meisten, dass nun Sihanouk als offizieller Repräsentant der Roten Khmer für eine Versöhnung der Stadt- und Landbevölkerung sorgen würde. Doch diese Erwartungen wurden innerhalb wenigen Stunden brutal zunichte gemacht. Die Rote Khmer befürchtete einen Aufstand der Stadtbevölkerung und ordnete deshalb an, dass alle Bewohner von Phnom Penh innerhalb 48 Stunden die Hauptstadt verlassen mussten. Selbst die Krankenhäuser wurden evakuiert. Ungehorsam wurde mit dem Tod bestraft. Menschen, die sich in ihren Häusern versteckten wurden erschossen. Innerhalb einer Woche wurde Phnom Penh zur Geisterstadt.
Die neue Regierung nannte das Land zynisch „Demokratisches Kambodscha“. Ihre Ideologie war die bedürfnislose Gleichheit der Menschen. Sie wollten Kambodscha in einen reinen Bauernstaat verwandeln. Die „Bourgeoisie“ wurde abgeschafft, ebenso das Geld. Bücher wurden verbrannt und aus Bibliotheken wurden Schweineställe. Jeder wurde zum Arbeiter und musste eine schwarze Einheitskleidung und den gleichen Haarschnitt tragen. Bis auf die Todesstrafe wurden alle Strafen abgeschafft. Das Privateigentum und Gefühlsäußerungen wurden verboten. Jegliche Ausübung von Religion (Buddhismus, Islam) wurde verboten. Mönche wurden verfolgt. Die Khmer arbeiteten bis zu zwölf Stunden täglich auf dem Land – meistens ohne ausreichende Arbeitsgeräte. Jeder konnte als potenzieller Volksverräter umgebracht werden. Wer zu spät zur Arbeit kam, wer eine Brille trug, wer Fremdsprachen sprach – verdächtig war jeder. Doch die Rote Khmer hatte es besonders auf den gebildeten Teil der Bevölkerung und Regimegegner abgesehen. Jeder der aus der Stadt kam, Lehrer oder Arzt oder auch nur Familienzugehöriger war, war gefährdet. Kinder wurden zu Spitzeln herangezogen um später auch gegen ihre eigene Familie auszusagen. Kambodscha verwandelte sich innerhalb kurzer Zeit in ein gigantisches Arbeits- und Gefangenlager. Das berüchtigte „Sicherheitsgefängnis 21“, geleitet von Kang Kek Leu („Duch“), überleben nur 7 von ca. 22.000 Gefangenen. Nur 5.000 Lehrer und 50 Ärzte überlebten den Terror der Roten Khmer. Da Gewehrkugeln kostbar waren, wurden viele mit Hacken und Äxten umgebracht und in Massengräber geworfen, die sie sich zuvor selbst geschaufelt hatten. Die ganze Bevölkerung litt unter grausamen Hunger, doch alles Essbare galt als Eigentum des Volkes und so wurde jeder „Diebstahl“ sofort mit der Höchststrafe geahndet. Wer nicht von der Roten Khmer verfolgt wurde und deshalb ums Leben kam, den brachte der Hunger, die Zwangsarbeit und fehlende medizinische Versorgung ums Leben.

Insgesamt starben während der fast vierjährigen Herrschaft der Roten Khmer ein Viertel der Bevölkerung, d.h. ungefähr 2 Millionen Menschen.
Gelenkt wurde alles von einer nebulösen Führung, die sich „Angkar“ nannte. Sie bestand aus dem Kadern der Roten Khmer. Aber keiner wusste wer sich hinter „Angkar“ verbarg. Der Bevölkerung wurde klar gemacht, dass „Angkar“ alles lenke, alles wisse und unfehlbar sei. Das führte dazu, dass jeder Lagerleiter sich auf die Anweisungen „Angkars“ berief und so sich selbst bei grausamen Taten aus jeder persönlichen Verantwortung zog.

Für die außenpolitischen Ziele der Roten Khmer benötigten sie genügend Waffen. Deshalb hatten sie eine Vertrag mit China geschlossen, der ihnen die Lieferung von Waffen gegen Reis vorsah. Das hieß eine Verdreifachung der sowieso schon knappen Reisproduktion. Der hohe Druck der lokalen Funktionäre und die verstärkte Hungersnot führte zu Revolten, die jedoch brutal niedergeschlagen wurden. Da das geplante Ziel nicht erreicht werden konnte, sah die Führung der Roten Khmer dies als Sabotage der lokalen Funktionäre und führte daher verhäuft auch Säuberungsaktionen unter den eigenen Reihen durch.

1978 begann die Rote Khmer verhäuft gegen Thailand und Vietnam zu kämpfen, konzentrierte dann aber ihre Kämpfe ausschließlich auf Vietnam. Pol Pot wollte die Ansprüche auf das einst von Khmer bewohnte Mekongdelta geltend machen. Nach heftigen Angriffen auf vietnamesische Dörfer marschierte die vietnamesische Armee Ende Dezember 1978 ohne großen Widerstand in Kambodscha ein.

Unter vietnamesischer Besatzung (8.1.1979 – 1991)

Die ausgemergelten Truppen Pol Pots konnten den Vietnamesen nichts mehr entgegensetzen, so dass diese am 7. Januar 1979 Phnom Penh besetzten und die Herrschaft der Roten Khmer beendeten. Die westliche Welt wertete diese Besatzung als einen aggressiven Akt gegen die Selbstbestimmung der freien Völker und China drohte mit Vergeltungsmaßnahmen, war doch einer seiner engsten Verbündeten unterworfen worden. Das Unverständnis der westlichen Welt ist bestimmt auch dadurch zu ergründen, dass durch die Isolation Kambodschas kaum Berichte über die wahren Zustände an die Weltöffentlichkeit kamen. Die wenigen Berichte, die dennoch veröffentlicht wurden, wurden als unglaubwürdig, oder als vietnamesische bzw. amerikanische Propaganda angesehen.
Die „befreiten“ Khmer betrachteten die Besetzung durch die Vietnamesen mit sehr gemischten Gefühlen. Viele zogen deshalb die nicht ungefährliche Flucht nach Thailand vor, um dort in einem der überfüllten Flüchtlingslager irgendwie zu überleben. Zwischen 1979 und 1992 flüchteten ca. 300.000 Khmer in thailändische Flüchtlingslager. Etwa weitere 350.000 flüchteten nach Thailand außerhalb der Lager und ca. 100.000 flüchteten nach Vietnam.
Die Vietnamesen ernannten Heng Samrin zum Staatschef der neu ausgerufenen Volksrepublik Kampuchea. Zu dieser Zeit begann eine unkontrollierte Zuwanderung der Vietnamesen nach Kambodscha, die heute noch eines der politisch brisanten Themen im Land ist.
Nach der Besetzung Vietnams in Kambodscha flüchtete die Rote Khmer in die schwer zugänglichen Berggebiete. So dass der Bürgerkrieg in den Provinzen weiterging. Anfänglich kämpften drei unabhängige Armeen gegen die Vietnamesen: 1. die Soldaten der Roten Khmer; 2. Guerillakämpfer der Republikaner (KPNLAF – Khmer People National Liberation Armend Forces); 3. Armee Nationale Sihanoukiste (ANS – Armee der FUNCINPEC). Mit Unterstützung von China, den USA und Thailand kämpften sie die nächsten 10 Jahre gegen die vietnamesischen Besatzer.
1982 schlossen sich die drei Parteien zu einer Exilregierung, Demokratisches Kampuchea (CGDK), unter Prinz Sihanouk zusammen und kämpften von nun an gemeinsam gegen die Vietnamesen. Die Vietnamesen wurden damals von der Sowjetunion unterstützt und behielten in dem Bürgerkrieg bis 1989 die Oberhand. Bereits 1987 fingen zähe Friedensverhandlungen an, die schließlich den Abzug der vietnamesischen Truppen im Sommer 1989 herbeiführten. Am 23. Oktober 1991 konnte in Paris von allen vier Bürgerkriegsparteien und 18 weiteren Nationen ein Friedensvertrag unterzeichnet werden. Es wurde der Supreme National Council of Cambodia (SNC) gegründet unter dem alle vier Fraktionen unter der Präsidentschaft von Norodom Sihanouk vereint waren. Für die Durchführung des Friedensvertrages wurde jedoch die notwendige Staatsgewalt an die UNTAC (United Nations Transitional Authority in Cambodia) abgetreten. Der Friedensplan bestand aus drei Phasen: 1. Entwaffnung der Bürgerkriegsparteien; 2. Registrierung der Wähler; 3. Durchführung von freien und fairen Wahlen.

Die UNO in Kambodscha (1992 – 1993)

Am 15. März 1992 hatte die UNO nicht nur dir Rolle des Friedenserhalters in Kambodscha übernommen, sondern auch die Verantwortung für die Wiederentstehung eines von 20 Jahren Bürgerkrieg zerrütteten Staates. Mit dem Einzug der UNO kamen 22.000 Soldaten und ziviles Personal in das kleine Land. Doch diesmal freuten sich die leidgeprüften Khmer über die erneute Invasion, hofften sie doch oft den lang ersehnten Frieden. Für Deutschland war dies der erste UNO-Einsatz.
Das erste Ziel der UNO war die Entwaffnung der Bürgerkriegsparteien. Dies lief zum Anfang noch erfolgreich. Doch dann weigerten sich die Rote Khmer ihre Waffen abzugeben und untersagten der UNO die von ihnen kontrollierten Gebiete zu betreten. Ihre Begründung lag darin, dass angeblich immer noch vietnamesische Truppen im Land waren. Die Weigerung der Roten Khmer führte dazu, dass auch andere Guerillakämpfer sich weigerten ihre Waffen abzugeben. Obwohl die UNO ihr erstes Ziel nicht durchsetzen konnten, verfolgten sie das zweite Ziel, die Registrierung der Wähler.

Die UNO versuchte weiterhin die Rote Khmer wieder in den Friedensplan zu integrieren. So schlossen sie im Dezember 1992 die Grenze zu Thailand um dadurch den Edelstein – und Holzhandeln zu unterbinden. Denn dadurch finanzierte sich die Rote Khmer ihre Waffen. Doch Thailand verhielt sich nicht sehr kooperativ, da auch einige seiner Militärs bei dem Handel kräftig mitverdienten. So untersagte Thailand der UNO Flüge nach Phnom Penh über Bangkok.
Am 13. April 1993 versetzten die Roten Khmer den Friedensbemühungen einen großen Rückschlag, als sie ihre Teilnahme an den Wahlen aufkündigten und Phnom Penh verließen um nach Pallin in ihr Hauptquartier zurückzukehren. Die Rote Khmer versuchte den Friedensprozess weiter zu destabiliseren. Sie verübten grausame Attentate auf die vietnamesische Minderheit im Land, töteten UNO-Soldaten und griffen im Mai 1993 die Stadt Siem Reap an, wobei 18 Tote zurückblieben. Außerdem verteilten sie an vielen Stellen Landminen. Diese heimtückischen Waffen wurden jedoch nicht nur von ihnen oder der Armee benutzt, auch Banditen oder Bauern verwendeten sie. So schützten Bauern ihre Felder vor Dieben, indem sie die Minen abends auslegten und morgens von den Kindern einsammeln ließen, die gelegentlich auch mal eine vergaßen. Diese nicht systematische Verstreuung der Minen im ganzen Land erschwert die Räumarbeiten ernorm. Es gibt kaum Aufzeichnungen von den Minenfelder. Sie liegen einfach überall herum und keiner weiß genau wo. Immer noch gibt es schätzungsweise 5 – 6 Millionen Landminen.
Am 22. Mai 1993, am Vorabend vor der Wahl, waren die Straßen Phnom Penhs gespenstig leer. Die Menschen waren mit Angst erfüllt. Die Rote Khmer hatte den Bürgern mit Gewalt gedroht, die es wagen würden zur Wahl zu gehen. Doch die angekündigte gewaltsame Wahlverhinderung fand nicht statt. Stattdessen fand vom 23. – 28. Mai 1993 eine der freiesten und fairsten Wahlen der Geschichte Südostasiens statt. Fast 90 % der 4.764.430 registrierten Wähler gaben ihre Stimme ab. Vier Parteien zogen daraufhin in die Nationalversammlung ein. Doch bevor die neue Regierung gebildet werden konnte, musste die Nationalversammlung erst eine Verfassung für das Land ausarbeiten. Keine Partei hatte die absolute Mehrheit. Das bedeutete, dass man zusammenarbeiten musste. Der Sieg der FUNCINPEC (45 %) hatte die siegesgewisse CPP (38 %) so sehr erschüttert dass sie sich weigerten die Wahl anzuerkennen. Schließlich konnte aber Prinz Sihanouk mit viel Geschick die beiden Parteien versöhnen, indem er sich selbst zum König machte und Hun Sen und Ranariddh zu seinen Ministerpräsidenten.

Regierungsbündnis von Ranariddh und Hun Sen

Die Zusammenarbeit der ehemaligen Kontrahenten klappte zunächst besser als erwartet. Lediglich die Korruption explodierte, da die Ministerposten mit jeweils einem CPP und einem FUNCINPEC – Mitglied besetzt wurden und dadurch zweimal die Hand aufgehalten wurde.
Ziemlich schnell zeigte sich, dass Ranariddh als Ministerpräsident nicht fähig war die politischen Probleme zu lösen. Diese Schwäche konnte Hun Sen als Ministerpräsident gut nutzen. Er beschuldigte seine politischen Gegner sie würden Attentate auf ihn planen und schickte sie so ins Exil. Währenddessen gründete er im ganzen Land eine Hun Sen Schule nach der anderen. Sein Trumpf war, dass er sich der Loyalität des Militärs, der Polizei und der Justiz sicher sein konnte.

Währenddessen blieb die Rote Khmer im Untergrund aktiv. Immer wieder griffen sie an. 1993 zählten sie noch rund 10.000 Kämpfer. 1994 bildeten sie eine Gegenregierung in der Provinz Preah Vihear. Bis 1995 verschleppten sie Tausende Zivilisten in Konzentrationslagern im Dschungel an der Grenze zu Thailand. Auch Ausländer wurden entführt. Mit der Zeit kamen jedoch Auflösungserscheinungen. Ministerpräsident Hun Sen machte den Roten Khmer zwischen 1994 – 1998 Amnestie-Angebote. So dass viele darauf eingingen, die Waffen niederlegten und ein neues Leben begannen.

Mit der Spaltung der Roten Khmer am 8. August 1996 verschärfte sich die Auseinandersetzung der beiden Ministerpräsidenten. Ieng Sary war mit seinen Truppen zur Regierung nach Phnom Penh zurückgekehrt. Beide Parteien bemühten sich die Guerillakämpfer in ihre Partei zu integrieren um ihre politische Macht zu stärken.

Aber auch Sam Rainsy sorgte ordentlich für Turbulenzen in der Hauptstadt. Er war aus seiner FUNCINPEC Partei ausgeschlossen worden und präsentierte sich nun als Menschenrechtsadvokat und unterstützte den Arbeitskampf in der Textilindustrie. Die internationale Presse zeigte ihm daraufhin große Anerkennung. Für Hun Sen wurde somit zu einer gefährlichen Person. Am 13. März 1997 explodierte in Phnom Penh bei einer Kundgebung von Sam Rainsy eine Bombe. Sam Rainsy kam mit einem Schock davon, während 16 Menschen sterben mussten und über 100 verletzt wurden. Bis heute ist der Fall ungeklärt.

Die beiden Ministerpräsidenten hatten aufgrund gegenseitigen Misstrauen eigene Privatarmeen aufgebaut. Die jeweils 2000 Soldaten waren in Phnom Penh stationiert. Als sich Hun Sen durch Ranariddhs in die Enge getrieben fühlte, griff er im Juli 1997 seinen Gegner an. Es kam zu schweren Kämpfen in der Hauptstadt, die die Armee von Hun Sen für sich entscheiden konnte. Ranariddh floh aus Kambodscha. Die westlichen Geberländer reagierten auf dieses schreckliche Ereignis mit sofortigem Stopp ihrer Entwicklungs- und Finanzhilfen. Auch der Beitritt zur ASEAN rückte in weite Ferne. Da der internationale Druck so hoch war, ließ Hun Sen Ranariddh zu den Vorbereitungen der Wahlen wieder nach Kambodscha einreisen.

Nachdem 1997 Pol Pot aus seiner Führungsposition verdrängt wurde, hatte ihn ein Rotes-Khmer-Volkstribunal als Verräter zu lebenslanger Haft verurteilt. Am 15. April 1998 starb Pol Pot unter ungeklärten Umständen.

Die Wahlen 1998

Die Wahlvorbereitungen fanden nicht gerade in vertrauensvoller Atmosphäre statt. Am 26. Juli 1998 gingen 4,9 Millionen der insgesamt 5,4 Millionen registrierten Wähler zur Wahl. Die CPP unter Hun Sen gewann die Wahl mit 41,4%, zweiter wurde die FUNCINPEC mit 31,7% und die Sam Rainsy Partei bekam 14,3 %. Wieder wurde die Wahl von den beiden Wahlverlieren angefochten und dies führte zu Demonstrationen und Unruhen, die über 20 Tote mit sich brachte. Keiner der gewählten Parteien hatte die 2/3 Mehrheit erreicht. Am 12. November 1998 wurde unter dem Vorsitz von König Sihanouk der Koalitionsvertrag zwischen Hun Sen und Ranariddh ausgehandelt.

Nur knapp ein Monat später, am 6. Dezember 1998 kapitulieren die letzten Kampfverbände der Roten Khmer. Nach einer Einigung mit der Regierung wird ein Kontingent von 500 Khmer-Kämpfern samt Offizieren in die Nationalarmee übernommen.

Die Wahlen 2003

Am 27.07.2003 fand die dritte Nationalwahl in Kambodscha statt. Doch die Ergebnisse der Wahl führten erstmal zu einem elfmonatigen parlamentarischen Stillstand. Die CPP unter Hun Senn ging zwar als Sieger hervor und errang 73 der insgesamt 123 Sitze in der Nationalversammlung. Das waren aber genau 9 Sitze zu wenig für eine 2/3 Mehrheit, die für die Regierungsbildung notwendig ist. Während die FUNCINPEC mit nur 26 Sitzen starke Verluste hinnehmen musste, konnte die Sam Rainsy Partei mit 24 Sitzen enorm zulegen. Beide Parteien verweigerten aber die Zusammenarbeit mit Hun Sen. Trotz den vielen Vermittlungsversuchen von Könik Sihanouk dauerte es fast ein Jahr bis am 30. Juni 2004 wieder eine funktionierende Regierung feststand. Das einzig Positive an diesem Koalistionsvertrag war, dass er friedlich erreicht wurde und endlich eine handlungsfähige Regierung ihre Arbeit aufnehmen konnte.

Norodom Sihamoni wird neuer König (2004)

Am 7. Oktober 2004 dankte der damals 81 jährige König Sihanouk ab und forderte die Regierung auf, den in der Verfassung vorgesehenen 9-köpfigen Thronrat einzuberufen, der einen Nachfolger bestimmen muss. Sihanouk war seit Jahren schwerkrank. Jedoch wurde auch vermutet, dass der Grund für seinen Rücktritt die Unzufriedenheit mit den Streitigkeiten zwischen den führenden Parteien war. Der Thronrat setzte seinen Sohn Norodom Sihamoni als Nachfolger ein, sein Halbbruder Ranariddh verzichtete, um in der aktiven Politik verbleiben zu können.

Die Wahlen 2008

Am 28.07.2008 fanden in Kambodscha die vierte Nationalwahl statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,4 %. Die CPP hat bei dieser ´Wahl nochmals dazu gewonnen. Mit 90 (2003: 73) der insgesamt 123 Parlamentssitze können sie nun erstmals mit absoluter Mehrheit allein regieren.
Der stärkste Konkurrent, die Sam Rainsey Partei, hielt sich fast unverändert bei 28 Sitzen (2003: 24). Dagegen erlebte die FUNCINPEC einen starken Absturz. Sie fielen von früher 26 Sitzen auf zwei zurück. Obwohl sie ein Jahr zuvor ihren frühren Chef Ranariddh gestürzt hatten, nachdem er wegen Korruption zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Die neu gegründete Norodom Ranariddh Partei erhielt ebenfalls nur zwei Sitze und auch die „Humans Rights Party“ konnte nur 3 Sitze für sich gewinnen.

Textquellen:

Alles bis Wahlen 1998:
http://www.princemekong.ch/links/frame.htm
http://de.wikipedia.org

Ab 1970
http://www.my-chinese.ch/khmer-rouge-vietnam-krieg.htm
http://www.n-tv.de/bilderserien/Der-Terror-der-Roten-Khmer-article54837.html
http://de.wikipedia.org

Wahlen 2003:
Kambodscha, Reise-Know-How von Andreas Neuhauser

Bildquellen:

Bilder: Funan + Chenla
http://www.kunkhmerwarrior.com/history

Bild: Angkor Reich
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Angkor1866.jpg&filetimestamp=20050625083358

Bild: Kambodscha unter Fremdherrschaft
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Meyers_b15_s0750a.jpg&filetimestamp=20070831213753

Bild: Französische Kolonie
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Indochine_fran%C3%A7aise_(1913).jpg

Bild: erste Unabhängigkeit
http://www.liceoberchet.it/ricerche/geo5d_06/indocina/immagini/sihanouk_1941.jpg

Bilder erste Unabhänigkeit bis Regierungsbündnis:
http://www.n-tv.de/bilderserien/Der-Terror-der-Roten-Khmer-article54837.html

Bild: UNO in Kambodscha:
http://www.unis.unvienna.org/images/60yearsPeaceKeeping/pk7a.jpg

Bild: Regierungsbündnis
http://www.seasite.niu.edu/khmer/Ledgerwood/images/NorodomRanariddh_Small.jpg

Bild: Norodom Sihamoni
http://www.embassy.org/cambodia/government/norodomsihamoni.jpg

Bild: Wahlen 2008
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3517518,00.html

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